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Haupt- und Realschulklassen in Jahrgang 7

Mit Beginn des Schuljahres 2008 / 09 haben die Behörde für Schule und Berufsbildung und die Bürgerschaft darüber entschieden, keine isolierten Hauptschulklassen mehr einzurichten. Dies ist ein erster Schritt zur Stadtteilschule, die mit Schuljahr 2010 / 11 beginnen wird. Die Stadtteilschule bietet den Schülerinnen und Schülern den Weg zu allen Bildungsabschlüssen. An dieser wird somit nach 13 Schuljahren auch das Abitur abgenommen, am Gymnasium bekanntlich nach 12 Schuljahren.

Mit Beginn dieses Schuljahres sind unsere 6. Klassen als feste Klassenverbände in die 7. Jahrgangsstufe übergegangen. Somit werden fortan Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam unterrichtet. In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch erfolgt der Unterricht auf zwei bildungsplanbezogenen Anforderungsebenen innerhalb des festen Klassenverbands. Die unterschiedlichen Anforderungen entsprechen denen der bisherigen Haupt- und Realschule. Entsprechend werden in diesen Fächern auch H- und R-Noten gegeben. Der Unterricht wird für die Schülerinnenund Schüler differenziert gestaltet. Hiermit werden wir den Stärken der Jugendlichen gerecht und fördern individuell die Schwächen. In den weiteren Fächern gilt ein einheitliches Anforderungsniveau. Notenübersicht

Wir freuen uns über diese Entwicklung und bemerken bereits nach kurzer Zeit die positiven Ergebnisse:

  • Einzelne Schülerinnen und Schüler oder gar Klassen fühlen sich nicht mehr ausgegrenzt.

  • Das Zusammenspiel der 7. Klassen untereinander ist konfliktfreier.

  • Auch mit Schwächen in Mathematik beispielsweise arbeiten Jugendliche im erweiterten Anforderungsniveau in Deutsch und Englisch.

  • Die Klasse unterstützt sich gegenseitig und lernt voneinander.

  • Die Schülerinnen und Schüler bringen mehr Verständnis füreinander auf.